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Schulsanitätsfahrt – Ehrenamt erleben, Teamgeist stärken
Ein Blick hinter die Kulissen des Schulsanitätsdienstes an der IGS Stierstadt
In vielen Schulen sind sie die stillen Helden des Alltags: die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter. Ob bei kleineren Verletzungen, Kreislaufproblemen oder im Ernstfall – sie sind zur Stelle, wenn schnelle Hilfe gebraucht wird. Neben diesem verantwortungsvollen Ehrenamt ist es jedoch ebenso wichtig, den Zusammenhalt im Team zu fördern. Genau hier setzt die alljährliche Schulsanitätsfahrt der IGS Stierstadt an: Sie ist Dankeschön, Auszeit und intensives Teambuilding zugleich. Die Arbeit der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter geht weit über den normalen Schulalltag hinaus. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, reagieren in Stresssituationen besonnen und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Schulgemeinschaft. Anerkennung für dieses Engagement kommt im Alltag jedoch häufig zu kurz. Die Schulsanitätsfahrt bietet daher Raum für Wertschätzung, Weiterentwicklung und persönliche Stärkung. Die diesjährige Fahrt stand ganz im Zeichen von Teamstärkung und Persönlichkeitsentwicklung. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Erlebnispädagogen Birger Hannappel und Jello Munzinger, die mit kooperativen Spielen, Reflexionseinheiten und herausfordernden Aktionen für nachhaltige Erlebnisse sorgten. Ein Höhepunkt war der sogenannte Pampers Pole: ein rund acht Meter hoher Pfahl, den jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer einzeln erklimmen und anschließend – natürlich gesichert – hinunterspringen musste. Diese Mutprobe verlangte nicht nur Überwindung, sondern auch Vertrauen in das Team, das unten sicherte und unterstützte – ein Sinnbild für die tägliche Arbeit im Schulsanitätsdienst. Neben solchen Mutproben stärkten zahlreiche Kooperationsspiele die Kommunikations- und Problemlösefähigkeiten der Gruppe. Besonders eindrucksvoll war die Übung „Traktorreifen“, bei der die Gruppe gemeinsam eine Barriere überwinden musste – erschwert durch zusätzliche Herausforderungen wie simulierte Blindheit oder körperliche Einschränkungen. Hier waren Empathie, Rücksichtnahme und Führungsstärke gefragt – Werte, die den Schulsanitätsdienst auszeichnen. Die Schulsanitätsfahrt ist weit mehr als eine gemeinsame Unternehmung: Sie ist eine Investition in das soziale Gefüge der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter. Sie eröffnet neue Perspektiven, stärkt das Miteinander und macht das eigene Engagement erfahrbar. Für alle Beteiligten – Schülerinnen, Schüler wie auch die betreuenden Lehrkräfte Herr Neul und Frau Ripberger – bleibt die Fahrt ein unvergessliches Erlebnis, das Motivation und Verbundenheit mit dem Ehrenamt nachhaltig vertieft. In einer Zeit, in der Eigenverantwortung und soziales Engagement immer wichtiger werden, zeigt die Schulsanitätsfahrt eindrucksvoll, wie Schule über den Unterricht hinauswirkt. Dank engagierter Erlebnispädagogen wie Birger Hannappel und Jello Munzinger wird aus einer Gruppenfahrt ein prägendes Erlebnis – und aus Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern ein echtes Team.
Ein besonderer Dank gilt den Förderern des Schulsanitätsdienstes: Ohne ihre Unterstützung wäre dieses wertvolle Engagement nicht möglich.
Verena Ripberger
(Leitung des SSD an der IGS Stierstadt)